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News

„Ich halte die demografische Entwicklung für eine weit größere Herausforderung unserer Gesellschaft als den Klimawandel.“
 
Michael Diekmann
Vorstandsvorsitzender der Allianz SE

Lifestyle-Studie 50plus – Wie die ältere Generation lebt, wohnt und fühlt. Die Schweizer Lifestyle-Studie 50plus wird es zeigen.

Berlingen/ Zürich/ Basel – Mit der ersten Schweizer Lifestyle-Studie 50plus gehen die Initiatoren terzKom AG und Seniorenverband Nordwestschweiz (SVNW) einen neuen Weg. Sie dokumentieren die Lebenssituation der Schweizer Bürgerinnen und Bürger im Alter 50plus mittels Kamera und persönlichem Gespräch. Dabei geht es um die Wohnsituation ebenso wie um das Lieblingskleidungsstück, die Marken im Kühlschrank oder das bevorzugte Auto, den Stil der Wohnungseinrichtung, den Generationenzusammenhalt und um den persönlichen Lebensstil und das eigene Lebensmotto.

Die erste Schweizer Lifestyle-Studie 50plus will nicht nur Lebenssituationen dokumentieren, sondern auch unterschiedliche Altersbilder aufzeigen. Die Befragten repräsentieren die verschiedensten Typen der Schweizer Bevölkerung im Alter von 50 Jahren und älter.

Download Pressemitteilung Lifestyle-Studie 50plus (PDF ca. 300 KB)

Zwei Pioniere, rund 60 Jahre Erfahrung und eine Idee:
die terzKom AG SCHWEIZ

So könnte man die Gründungsgeschichte der terzKom AG Schweiz kurz zusammenfassen. 2007 nun gründeten die Pioniere René Künzli und Andreas Reidl gemeinsam die terzKom AG SCHWEIZ. Die Mission des Unternehmens lautet: Wertschöpfung durch Wertschätzung. Die Gründung des Unternehmens ist sicher keine Pioniertat, wohl aber die angedachten und in der Realisierung befindlichen Projekte. So baut die terzKom AG in enger Kooperation mit dem Seniorenverband Nordwestschweiz die erste Senior-Scout Gruppe Schweiz auf. René Künzli und Andreas Reidl kennen zwar die ältere Generation sehr gut, dennoch wollen sie sich nicht nur auf die eigene Erfahrung verlassen. Mit den Senior-Scouts decken sie alltägliche Konsumfallen auf. Im Vordergrund steht dabei immer die Kompetenz der älteren Konsumenten. Denn nicht der Kunde ist ungeschickt beim Öffnen der Verpackung oder beim Bedienen des technischen Produktes, sondern die Produkte sind falsch konstruiert. Ältere sind die erfahrendsten Konsumenten und sie lassen sich eben nicht von unreifen Produkten überzeugen. Ältere schätzen moderne Produkte, die sie nicht alt aussehen lassen.

Download Pressemitteilung terzKom AG SCHWEIZ (PDF ca. 500 KB)

Medienkonferenz am 4. Juli 2007 im Hotel Park Hyatt in Zürich

Zukunftsmärkte - weniger jüngere und mehr ältere Konsumenten

Die demografische Entwicklung lässt sich auf einen einfachen Nenner bringen: Weniger Menschen, weniger Konsumenten, weniger Junge, mehr Ältere. Eigentlich ganz einfach. Und dennoch sind vielen Unternehmenslenkern die Risiken und Chancen noch nicht bewusst.

Die Jungen mögen experimentierfreudiger sein, sie werden aber nicht genug Masse bilden, um für weiteres Wachstum bei den Unternehmen zu sorgen. Für die Wachstumsraten einer Volkswirtschaft ist es letztlich egal, ob Kinderwindeln oder Inkontinenzprodukte produziert werden. Für die Unternehmen der Spielwarenbranche gewiss nicht.

Nicht die Jungen werden künftig die Umsätze bringen, sondern die Älteren. Sie werden mit ihrer Nachfrage für neue Produkte, Dienstleistungen und Arbeitsplätze sorgen.

Die Kaufentscheidung der Konsumenten 50plus bestimmt über die Zukunft vieler Unternehmen.

Neben Japan und Schweden gehört die Schweiz zu den Ländern mit der höchsten Lebenserwartung. Bis zum Jahr 2015 nimmt der Anteil der 50- bis 64-Jährigen und auch der Generation 65plus in der Schweiz kontinuierlich zu. Die Altersgruppen 0 bis 9 und 10 bis 19 Jahre nehmen dagegen im gleichen Zeitraum ab.
 
Entscheidend ist:
Die Gruppe der 55plus-Generation stellt in der Schweiz mittlerweile 40 % der Haushalte.

Die Märkte der Zukunft sind vielfältig.

Die großen Gewinner sind leicht zu identifizieren:
Gesundheit, Wellness, Finanzen, Wissen, Kultur, Freizeit, Reisen, Handel und Wohnen.

Nach eigenen Regeln

Die Lebens- und vor allem die Konsumzeit wird länger, als man es sich je vorstellen konnte. Viele werden jahrzehntelang alt sein. Die Konsum- und Dienstleistungswelt wird für fitte 43-Jährige, für robuste 56-Jährige genauso wie für 85-Jährige mit Stock zugänglich sein müssen.

Nach 30, 40, 50 Jahren Konsumerfahrung treffen Ältere ihre Kaufentscheidungen extrem sensibilisiert – im Positiven wie im Negativen. Man muss aufpassen, dass man nicht die falschen Signale sendet. Authentizität und Ehrlichkeit sind nur zwei von vielen wichtigen Aspekten.

Die richtige Kommunikation für ältere Zielgruppen achtet auf Kreativität und auf das eigentlich Wichtige – das Unausgesprochene.

Genauso wenig wie es den Einheitstypen erfolgreicher Unternehmen oder Personen gibt, genauso wenig gibt es ein pauschales Erfolgsrezept für den Erfolg bei der älteren Generation.